Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dem Bau der B61n will man Ummeln eine einschneidende Maßnahme aufzwängen. Die B61n betrifft uns alle, da sie im vordringlichen Bedarf als Teil der A33 eingestuft ist (Projekt-Nr. 116).

Braucht Ummeln wirklich noch eine “Autobahn”? Sie würde bedeuten:

  1. Geringe Verkehrsentlastung der Gütersloher Straße auf Kosten einer starken Verkehrszunahme der Steinhagener Straße, der Ummelner Straße und der Ortsumgehung B61n durch zusätzlichen autobahnbezogenen Verkehr.
  2. Bei Lückenschluss der A33 zwischen A2 und Borgholzhausen würde die Gütersloher Straße auch ohne B61n laut Gutachten spürbar entlastet.
  3. Steuerverschwendung für eine Straße, die laut Gutachten nicht benötigt wird.
  4. Massiver Lärm- und Schadstoffeintrag für ganz Ummeln durch die A33 im Norden, die B61n im Osten, die Steinhagener Straße und Ummelner Straße im Süden und Westen. Die Straßen werden größtenteils in Hochlage und ohne Lärmschutz gebaut. Weitere Folgen sind die Zerschneidung und Einkesselung von Wohngebieten.
  5. Die Stadt Gütersloh hat die Weiterführung der B61n auf ihrem Stadtgebiet wegen zu hohem Verkehrsaufkommen für ihre Bürger abgelehnt.
  6. Erhöhtes Unfallrisiko auf allen Ummelner Schulwegen.
  7. Enteignung, extremer Werteverlust von Häusern und Grundstücken.
  8. Trinkwassergefährdung durch Schadstoffeintrag.
  9. Zerstörung und Zerschneidung von Naherholungsgebieten (lt. Gutachten der Naturschutzverbände).

Mit diesen Seiten möchten wir Ihnen unseren Verein und unsere Aktivitäten vorstellen und Ihnen die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild zu machen.

Von Henning Klingbeil, 17. September 2008, 22:34 Uhr

Kommentiere den Artikel oder setze einen Trackback

Bisher keine Kommentare zum Artikel

  1. Bisher keine Kommentare

Kommentiere den Artikel



Kommentare zu diesem Artikel über RSS 2.0-Feed verfolgen